Über uns

Der AK Hubschrauberlärm am Flugplatz Hangelar wurde Ende 2009 von einer Gruppe von Bürgern aus Hangelar und Umgebung gegründet, die sich nicht länger damit abfinden wollen, dass die Lärmbelästigung durch Hubschrauber und Tragflügler am Verkehrslandeplatz Bonn-Hangelar mittlerweile extreme Ausmaße angenommen hat.
Dabei ist nicht nur der Lärm währen des Flugverkehrs gemeint, sondern auch der sogenannte “stationäre Lärm” am Boden, der insbesondere durch Wartungsarbeiten in den am Flugplatz mittlerweile angesiedelten Luffahrtwerften  verursacht wird.
Die meisten von uns wohnen schon seit Jahrzehnten hier in Hangelar, bzw. in den angrenzenden Gemeinden, und haben daher grundsätzlich eine positive Einstellung zum Flugplatz. Aber wir denken, dass eine gute Nachbarschaft zwischen Flugplatz, Betrieben am Flugplatz, Bundespolizei und den Bürgern nur möglich ist, wenn unnötiger Lärm vermieden wird und auch auf die Bedürfnisse der Anwohner Rücksicht genommen wird. Denn nicht allein Freizeitmöglichkeiten und wirtschaftliche Interessen, sondern insbesondere die Bürger selbst machen einen Ort lebendig und lebenswert – das kann nur funktionieren, wenn für alle die Bedingungen stimmen. Hangelar sollte als beliebter Wohnort seine hohe Lebensqualität behalten.

Unsere konkreten Ziele und Forderungen:

Reduzierung des Lärms durch Hubschrauber und Tragflügler am Flugplatz Bonn-Hangelar sowohl im Flug, als auch im stehenden Verkehr durch folgende Maßnahmen:

  • Keine weitere Ansiedlung von Flug- und Motorenlärm emittierenden Betrieben am Flugplatz;
  • Verlagerung von Schulungsflügen der Bundespolizei und der zivilen Flugschulen in andere, nicht so stark besiedelte Regionen;
  • Beschränkung der Leerlaufzeiten am Boden auf die technisch notwendige Zeit;
  • Keine Betriebsgenehmigung für Betriebe, die an anderen Flugplätzen aus Umwelt- und Lärmschutzgründen keine Genehmigung erhalten (haben). Ggf. Rücknahme bereits erteilter Genehmigungen durch die zuständigen Stellen;
  • Strikte Einhaltung von Ruhezeiten: Mo bis Fr 13 bis 14 Uhr sowie 20 Uhr bis 8 Uhr, kein Hubschrauberbetrieb am Wochenende;
  • Nutzen vorhandener Steuerungsmechanismen (deutliche Anhebung  von Start- und Landegebühren, Einführung des PPR-Verfahrens für Hubschrauber), um gezielt “Lustflüge” (s. Bsp. Heli AG), insbesondere an Wochenenden, zu verhindern;
  • Pflicht zur Führung von Logbüchern, die Flugbewegungen und Lauf der Motoren zeitlich dokumentieren, durch die derzeit am Flugplatz ansässigen Betriebe (einschließlich Bundespolizei) – quartalsweise Veröffentlichung im Internet;
  • Wirksame Sanktionierung der Firmen und Piloten, die sich nicht an die Regeln halten.