Entwurf der Rahmenplanung für den Flugplatz wird am 11.4.19 vorgestellt

Die in den Jahren 2013-2015 angestoßene Rahmenplanung  für den Flugplatz Hangelar ist nun im Entwurf fertig. Sie wird im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Rahmenplanungsbeirates am am Donnerstag,  11. April um 18 Uhr,  im Rathaus der Stadt Sankt Augustin (Eschenzimmer, Raum 122) vorgestellt werden.

Der Plan und diverse Untersuchungen zur ökologischen und Lärm-Situation am Flugplatz sind auf der Homepage der Stadt Sankt Augustin  veröffentlicht und von dort aus downloadbar.

—>   http://session.sankt-augustin.de/bi/to0040.php?__ksinr=1351

Besonders interessant sind Dokument Nr. 3 (der eigentliche Plan) und das Dokument Nr. 4 (die Untersuchungen zur Lärmsituation).

Wichtig aus Sicht der vom Lärm betroffenen Bevölkerung in Hangelar und den umliegenden Stadtteilen und anderen Gemeinden ist, dass das klare Ergebnis des Rahmenplanungsbeteiligungsverfahrens aus 2013-2015 erhalten bleiben muss, nämlich das alle Veränderungen am Flugplatz den Immissionslärm nicht vergrößern dürfen.  Ob dieses Ziel mit der am 11.4 vorgestellten Planung erreicht werden kann, ist noch offen. Manche Aussagen im Dokument zur Lärmsituation lassen da Zweifel dazu aufkommen.  Wir hoffen, dass die Ersteller des Planes und die Verwaltung dazu klare Aussagen machen können.

Insbesondere die uns noch unbekannten Pläne von ALT zur Erweiterung des Standortes müssen hier besonders kritisch gesehen werden, weil jeder zusätzliche „Platz“ für Hubschrauberwartung die Bodenlärmimmissionen beträchtlich erhöhen wird. Es wäre also wichtig zu wissen, was ALT tatsächlich auf den Erweiterungsflächen rechts neben dem derzeitigen Gebäude plant, eine Kapazitätsvergrößerung der Hubschrauberwartung oder  Verwaltungs- und Schulungsgebäude.  Letzteres wäre eher unproblematisch während ersteres aus unserer Sicht so nicht tragbar ist.

Ein weiterer offener Punkt der Planung ist, inwieweit die Pläne der Bundespolizei zum Um- und Ausbau des polizeilich genutzten Teils des Flugplatzes eine Auswirkung auf die Lärmsituation haben werden. Diese Flächen entziehen sich zwar der Beplanung durch die Stadt, aber die Wirkungen auf die Bevölkerung müssen trotzdem in allen Überlegungen zur Gesamtlärmsituation mit berücksichtigt werden.

Wir sind gespannt,  wie es nun im Prozess der Rahmenpalnung weitergeht. Nach mehr als 3 Jahren Nachdenken und Datenerhebungen müsste ja eigentlich ein gutes Ergebnis herausgekommen sein.